Angenehmer "Langes Dienstag" in Wildensorg

Das Heu roch. Die Schafe blökten ... bei angenehmen Temperaturen. Mit diesen Worten lässt sich Langes Dienstag gestern in der Scheune des Lippschen Bauerhofes, direkt neben dem BRK-Waldkindergarten gelegen, beschreiben; und der Oberbürgermeisterkandidat der Union, Christian Lange, wurde von Inhaberin Kiki Lips mit einer netten Tafelanschrift begrüßt.

Nach einer sehr persönlichen und lebendigen Einführung durch Stadträtin Anna Niedermaier und die Vorsitzende des Bürgervereins Wildensorg, Monika Hoh, kamen sehr viele Themen zu Wort, welche die Bürgerinnen und Bürger aus Wildensorg berühren: Beispielsweise die Busanbindung, bei der Lange zusagte, dass es sein Ziel sei, den ÖPNV eher auszubauen und zu stärken. Er setze daher auf das direkte Gespräch zwischen der Geschäftsführung der Stadtwerke und den Bürgervereinen. Die stellvertretende Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Union, Anna Niedermaier, kündigte an, das Thema einer Ringbuslinie in einem Antrag der CSU-Stadtratsfraktion zu behandeln.

Einigkeit herrschte weiter darüber, dass die Modernisierung des Schulgebäudes in Wildensorg möglichst mit den Arbeiten am neu entstehenden Kindergarten direkt neben dem Schulhaus einhergehen sollten. Die Wildensorger Kinder wünschen sich neue Fenster, neue Sanitäranlagen und einen neuen Fassadenanstrich.

Weitere Themen berührten die Zukunft der Wirtschaft und Stadtfinanzen, bei denen Lange herausarbeitete, dass er die heimische Wirtschaft, insbesondere Handwerk und Mittelstand, mit ganzer Kraft unterstützen werde, um die Finanzkraft der Stadt so nachhaltig zu erhalten, dass die Zukunftsinvestitionen in Kinder, Bildung, Wohnraum, Infrastruktur und Klimaschutz bewältigt werden könnten. Hinsichtlich der Mobilität der Zukunft sprach sich der OB-Kandidat dafür aus, alle Verkehrsteilnehmer in den Blick zu nehmen und sich nicht alleine ausschließlich auf ein Verkehrsmittel zu konzentrieren; und in Bezug auf den Tourismus führte Lange aus, dass er weiter an der Strategie der Dezentralisierung festhalten wolle, um der Konzentration von zu vielen Menschen auf zu wenig Raum zur gleichen Zeit entgegenzuwirken. Konkret nannte er die weitere Aufwertung der Klosteranlage Michelsberg, die langfristig mit einer Verbindung zur Sandstraße weiter attraktiver gemacht werden könnte.

„Es war eine informative Veranstaltung mit einem sympathischen Kandidaten“, merkte eine namentlich nicht genannte Teilnehmerin an. Noch einmal zieht Langes Dienstag am 30. Juli um 19.00 Uhr auf den WIlde-Rose-Keller, bevor er in die Sommerpause geht. Gesprächspartnerin für Christian Lange ist dann Staatsministerin Melanie Huml (CSU).

von Redaktion