Bamberg jenseits der Bahnline

CSU will weiter für das „Bamberg jenseits der Bahnline“ werben.

Der CSU-Ortsverband Bamberg-Ost will auch in den kommenden zwei Jahren dafür werben, dass das „Bamberg jenseits der Bahnline“ gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, und nicht über deren Köpfe hinweg, gestaltet wird. Dies bekräftigte die im Amt bestätigte Vorsitzende, Gaby Seidl. Sie wurden zusammen mit Stadtrat Andreas Dechant (CSU), der früheren Vorsitzenden des FC Bamberg, Rosi Lange, sowie dem Mitarbeiter im Rechenzentrum der Universität, Reinhold Herrmann, bei der turnusgemäßen Neuwahl im Vereinsheim des MTV Bamberg an die Spitze des drittgrößten CSU-Verbandes in der Stadt Bamberg gewählt.

Gleichzeitig will die CSU Ost bei der kommenden Kommunalwahl für den Unionskandidaten, Christian Lange, und den Politik- und Generationenwechsel im Bamberger Rathaus werben. „Christian Lange war Vorsitzender des Bürgervereins Bamberg-Ost und hat viele Jahre hier im Bamberger Osten gelebt. Viele Menschen kennen ihn daher vor Ort. Bei ihm wissen, dass das Bamberg jenseits der Bahnlinie bei den städtischen Überlegungen nicht unter den Tisch fällt,“ sagte Seidl.

Konkret will sich die CSU Ost in den kommenden zwei Jahren dafür einsetzen, dass das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren ausgebaut wird. Dazu seien auf Grund des erfreulichen Anwachsens der Zahl von Kindern im Stadtteil bauliche Erweiterungen an der Rupprecht- und der Heidelsteigschule erforderlich.

Wir brauchen ein ganzheitliches Schulkonzept für den Bamberger Osten, und das wollen wir mit Christian Lange umsetzen!

Gaby Seidl

„Dazu gehört für uns auch die Erweiterung des Dr. Pfleger-Kinderhorts am Malerviertel“, unterstrich die Vorsitzende.

Des Weiteren will sich die CSU dafür stark machen, dass die Grün- und Naherholungsflächen im Bamberger Osten erhalten und sogar eher erweitert werden. Konkret nannte Gaby Seidl die Verbindungswege von der Bahnlinie in die Konversionsflächen. „Was spricht denn dagegen, die Zollnerstraße, wie in der Bürgerbeteiligung gemeinsam erarbeitet, zu begrünen und den Troppauplatz sowie den Heinrich-Weber-Platz ebenfalls weiter zu entsiegeln, um der Stadterwärmung entgegenzuwirken?“ Für die Vorsitzende der CSU gehörten dazu aber auch die Sanierung des Volksparks und der Umbau des Hauptsmoorwald von Nadel- zu Mischwaldbeständen.

Schließlich will sich die CSU Ost darauf achten, dass im Zuge des Bahnausbaus die Durchlässigkeit der Bahnlinie in Ost-West-Richtung weder während der Bauphase noch im Endzustand unterbunden wird. „Stellen wir uns denn einmal vor, was für ein Verkehrskollaps drohen würde, wenn etwa die Zollnerunterführung gleichzeitig mit der Unterführung in der Memmelsdorfer Straße gesperrt würden?“, meinte Seidl. Deshalb rief Stadtrat Andi Dechant dazu auf, die Stadt möge rasch konkrete Verhandlungen mit der Deutschen Bahn aufnehmen mit dem Ziel, die Verkehrsführung während der Bauphase zu organisieren.

von Redaktion