CSU fordert Verbesserungen in der Wunderburg und Gereuth

Die CSU tritt für konkrete Verbesserungen im Stadtteil Wunderburg/Gereuth ein. Dies erklärte der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes und CSU-Kandidat für den Bamberger Stadtrat, Wolfgang Grubert.

In einem Diskussionsabend, in der Brauerei Mahr, mit dem CSU-Oberbürgermeisterkandidaten Christian Lange wurden die Vorschläge zusammengetragen. „Bei Christian Lange wissen wir, dass er als gebürtiger Wunderburger unseren Stadtteil im Blick hat. Wir unterstützen ihn, um nach zwei Amtsperioden und 14 Jahren einen Politik- und Generationenwechsel im Bamberger Rathaus herbeizuführen“, sagte Grubert.

Konkret kündigte Grubert an, dass sich die CSU für eine Querungshilfe in der Jägerstraße/Erlichstraße einsetzen wird. Gerade Familien mit Kindern und ältere Menschen führen darüber Klage, dass es derzeit keine Querungshilfe zur Apotheke und dem Stadtteilzentrum im Ulanenpark gibt. „Unsere Distriktstadträtin, Elfriede Eichfelder, wird deshalb einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung stellen“, kündigt Wolfgang Grubert an. Ebenso will der CSU-Ortsverband einen Behindertenparkplatz im Bereich des Gesundheitszentrums bei der Apotheke beantragen.

inen weiteren strittigen Punkt nimmt die Errichtung des Hochhauses am Kunigundendamm 80 auf dem ehemaligen Gelände des BMW-Autohauses Sperber ein. Hier forderten Anwohnerinnen und Anwohner, dass bereits jetzt zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden müssten. „Wir Wunderburger verstehen, dass eine Baustelle immer Einschränkungen für die Anwohner mit sich bringt. Wir fordern aber die Stadt als Genehmigungsbehörde auf, während der Bauphase entsprechende Alternativen für die verlorengegangenen Parkplätze auszuweisen. Die Bürger wissen nicht mehr, wo sie parken können, und dann kommt der Städtische Parküberwachungsdienst und schreibt sie auf. Das muss nicht sein," sagte Grubert. 
 

Weitere Themen waren beispielsweise der Bahnausbau, die Sanierung der Trimbergschule, der „Blauen Schule“ und des Eichendorff Gymnasiums. In Bezug auf den Spielplatz in der Gereuth, wiesen die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte darauf hin, dass es einen Beschluss des Bamberger Stadtrats gibt, dass der Spielplatz in der Gereuth erhalten bleibt. „Dieser Spielplatz ist identitätsstiftend. Die CSU wird daher keine Zerstörung dieses Spielplatzes mittragen“, sagte der CSU-Stadtratskandidat, Gerd Schimmer, der in der Gereuth aufgewachsen ist. Unabhängig davon sammelt die CSU aber weiter Unterschriften für eine Offenhaltung der Bahnunterführungen in der Moos- und Geisfelder Straße für alle Verkehrsarten. „Wir lehnen die Sperrung unserer Verbindungswege in den Bamberger Osten klar und entscheiden ab“, bekräftigte Wolfgang Grubert. Die CSU lädt deshalb alle Bewohnerinnen und Bewohner Bambergs dazu ein, durch ihre Unterschrift den Wunsch zur Offenhaltung aller Bahnquerungen auszudrücken.

In Bezug auf die Schulsituation im Bamberger Süden führte der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, aus, dass beabsichtigt ist, zusammen mit den Schulfamilien einen Grundschulverbund zwischen der Wunderburg- und der Trimbergschule zu prüfen. Die vom Stadtrat bereits beschlossene Generalsanierung der Trimbergschule verzögert sich leider. Die Regierung von Oberfranken hat das von der Stadt geforderte Raumprogramm als Grundlage für die staatliche Förderung des Schulneubaus noch nicht bestätigt. „Wir stehen aber in einem intensiven Austausch mit der Schulabteilung der Regierung von Oberfranken. Wir wollen bereits jetzt ein Raumprogramm durchsetzen, das den künftigen Entwicklungen am Ulanenpark und auf dem ehemaligen Eberth-Gelände in der Gereuth Rechnung trägt“, sagte Lange. Um bis zu den kommenden Arbeiten dennoch die Raumsituation an der Trimbergschule für den Offenen Ganztag zu verbessern, ist geplant, in Absprache mit der Schulleitung, durch kleine bauliche Maßnahmen im kommenden Jahr die Raumkapazitäten der Trimbergschule zu verbessern. „Ich möchte in den kommenden sechs Jahren als Oberbürgermeister die Generalsanierung der Trimbergschule zu einem zentralen Thema für mich machen“, versprach Lange den Anwesenden.

Der Organisator des Abends, Wolfgang Grubert, zog angesichts solch fester Vereinbarungen ein positives Fazit des Bürgeraustausches. „Wir können einige Anliegen der Wunderburger direkt und kurzfristig umsetzen. Das Motto der CSU ist "näher am Menschen". Diesen Weg werden wir im Bamberger Süden konsequent fortsetzen“.

von Redaktion