CSU setzt voll auf Kinder und Familien

Die CSU sieht in der bestmöglichen Förderung von Kinder und Familien weiter ihren klaren Schwerpunkt. Dies wurde beim zweiten Kita-Forum der CSU am Samstag im Veranstaltungsraum des Tourismus- und Kongressservice Bamberg deutlich.

Sowohl die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, als auch der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2020, Christian Lange, hoben mehrfach hervor, dass die Situation für Kinder und Familien in den kommenden Jahren weiter vorangebracht werden müsse. Diese klare Positionierung der Landes- wie der kommunalen CSU kam bei den zahlreichen Multiplikatoren aus Trägern von Kindertageseinrichtungen, Kindergartenleitungen und Elternvertretungen gut an.

Staatsministerin Kerstin Schreyer (CSU) führte zu Beginn des Austausches aus, dass sich die Anzahl der Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen im Freistaat in den letzten 10 Jahren von rund 23.000 auf rund 50.000 mehr als verdoppelt habe. Dieser deutliche Anstieg sei jedoch mit einer ebenso deutlichen Erhöhung der Kinderbetreuungsplätze einhergegangen, weshalb die Bayerische Staatsregierung beschlossen habe, die nicht ausreichenden Bundesmittel zum Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen mit Landesmitteln zu ergänzen und fortzuführen. Der Freistaat habe hierzu seit dem Jahr 2008 rund 1,2 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt. Nun wünsche sie sich, so Staatsministerin Schreyer, ein Sonderförderprogramm für Kindergartenleitungen. Damit diese sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren könnten, sei insbesondere geplant, die Anstellung von Verwaltungskräften zu fördern und so die Kindergartenleitungen von Verwaltungsarbeiten zu befreien. Durch diese Maßnahme fördere die CSU die Familien und verbessere die Betreuungsqualität in den Kitas weiter. Dieses Ziel werde man auch in Zukunft verfolgen.

Der Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, unterstrich, dass es sich die CSU in Bamberg zu einer vorrangigen Aufgabe für die neue Stadtratswahlperiode gemacht habe, ein angemessenes Ganztagesangebot für Kinder und Familien in Bamberg aufzubauen. Dazu wolle er eine neue und schlagkräftige Einheit innerhalb der Stadtverwaltung schaffen, welche die Aufgabe für alle Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren effizient und strategisch angehen könne. Für die CSU und ihn seien die Träger und Schulfamilien die ersten Ansprechpartner zur Weiterentwicklung der Ganztagesangebote. Sie wolle er „auf Augenhöhe“ behandeln und frühzeitig Lösungen im direkten Austausch mit ihnen entwickeln. „Ich will diese wichtige Zukunftsaufgabe gemeinsam mit den Betroffenen, den Trägern, Schulfamilien und Eltern, gemeinsam angehen“, sagte Lange. Der CSU-OB-Kandidat bekräftigte, dass er sich weiterhin dafür einsetzen werde, an der Grundschule in Gaustadt das erste Kombi-Modell im Offenen Ganztag in Bamberg einzuführen.

von Redaktion