CSU will Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Bamberg

Die CSU wünscht sich, dass die Sozialstiftung Bamberg bei der Bayerischen Staatsregierung die Errichtung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Bamberg beantragt.

Diese Initiative habe nun die beiden Professoren auf der Liste der CSU-Stadtratskandidaten, Dr. Gerhard Seitz und Dr. Helmut Glück, zusammen mit dem Kandidaten der CSU für die Oberbürgermeisterwahl, Dr. Christian Lange, gestartet. Konkret hat das Mitglied des Stiftungsvorstand der Sozialstiftung Bamberg, Prof. Dr. Gerhard Seitz, einen entsprechenden Antrag an den amtierenden Oberbürgermeister als Vorsitzenden des Stiftungsvorstand der Sozialstiftung Bamberg gestellt. Dieser müsste einen entsprechenden Antrag an die Bayerische Staatsregierung stellen.

Das Anliegen der CSU zielt darauf ab, die in der Stadt Bamberg ansässigen Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe für Pflegekräfte, Hebammen und Physiotherapeuten zu akademisieren – nach dem Vorbild des bereits anerkannten Modellstudiengangs mit einer privaten Hochschule aus Salzburg im Bereich der Pflege. Dies wird deshalb notwendig, weil die politischen Vorgaben künftig die Akademisierung der bisherigen Ausbildungen vorsehen. „Wenn wir in Bamberg die traditionelle Ausbildung in der Pflege oder von Hebammen erhalten wollen, müssen wir tätig werden und rasch handeln,“ unterstreichen die beiden Hochschullehrer Seitz und Glück.

 

Als Standort für eine solche neue akademische Einrichtung biete sich die Sozialstiftung Bamberg als Krankenhaus mit Maximalversorgung mit ca. 1.140 Betten und rund 350 Ärztinnen und Ärzten besonders an. Aber auch weitere Anbindungen, beispielsweise an das Medical Valley Erlangen, die Institute für Psychologie, Philosophie oder katholische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität, die Hospizakademie oder die Fachhochschule Coburg mit ihren Studiengängen zur integrativen Gesundheitsförderung und Bioanalytik seien denkbar. „Wir meinen als CSU daher, dass sich die Sozialstiftung zeitnah an die Bayerische Staatsregierung mit einem konkreten Vorschlag wenden sollte. Die Konkurrenz in Oberfranken schläft nicht,“ hob Gerhard Seitz hervor.

Der CSU-Bewerber für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, unterstützt diese Initiative der Professoren Seitz und Glück vor allem aus zwei Gründen. Zum Einen, so Lange, gebe es in Bamberg seit Jahrhunderten eine Hebammenausbildung. Es würde daher einen  schmerzlichen Verlust für die zentrale Bedeutung der Stadt Bamberg darstellen, wenn diese nun verloren ginge. Zum Anderen gehe es bei den wichtigen Zukunftsaufgaben des Ausbaus der Ganztagesbetreuungsangebote für Kinder und Pflegemöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren nicht nur darum, die erforderlichen Plätze zu schaffen, sondern auch Menschen zu finden, die sich gut ausgebildet um Kinder und Pflegebedürftige kümmern könnten. „Deswegen wünsche ich mir, dass es uns durch die Initiative der beiden Professoren Seitz und Glück gelingt, die entsprechenden Ausbildungsberufe in Bamberg zu akademisieren und noch mehr junge Menschen für die spannenden Berufe zu begeistern,“ sagte Lange.

von Redaktion