Einen Baum für jedes geborene Kind 

Die CSU will, dass für jedes geborene Kind aus der Stadt Bamberg künftig ein Baum gepflanzt wird.

Dies erklärten nun der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dr. Helmut Müller, sowie die Spitzenkandidatin der CSU für die Stadtratswahl, Anne Rudel,  in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber den Medien. „Wir möchten den Gedanken, dass der Mensch Teil seiner Umwelt ist, durch unsere Initiative „Ein Baum für jedes geborene Kind“ bildlich zum Ausdruck bringen“, sagte Lange.

Konkret will die CSU das Projekt „Ein Baum für jedes neu geborene Kind“ auf zwei Säulen verwirklichen. Zum Einen soll der Stadtrat dem städtischen Garten- und Friedhofsamt Haushaltsmittel zur Verfügung stellen, damit zu jedem Baum, der im Gebiet der Stadt Bamberg durch eine Baumpatin oder einen Baumpaten neu gepflanzt werden kann ein weiterer gleicher Baum gepflanzt werden kann. „Wir verdoppeln damit die Anzahl der neuen Bäume in der Stadt“, sagte Lange, der selbst Urheber der Baumpatenschaftsaktion ist. Durch die große Bereitschaft vieler Bambergerinnen und Bamberger konnten durch die Baumpatenschaftsaktion in den letzten Jahren über 70 neue Bäume gepflanzt werden.

Zum Anderen will die CSU Baumsetzlinge ankaufen, die dann in den städtischen und stiftischen Wäldern neu gepflanzt werden können. „Gerade in den Wäldern müssen wir beobachten, dass viele Bäume mit den Veränderungen durch den Klimawandel nicht mehr zurechtkommen. Deshalb wollen wir das städtische Forstamt beim Umbau der städtischen und stiftischen Wälder dadurch unterstützen, dass wir für jedes neu geborene Kind in der Stadt einen Baumsetzling pflanzen“, sagte Rudel. Nach den Erkenntnissen der CSU seien im Klinikum Bamberg in den letzten Jahren durchschnittlich rund 800 Kinder geboren worden. In beiden Programmen könnten auf diese Weise, so die CSU, jährlich rund 800 neue Bäume gepflanzt werden.

Um ihr Programm „Ein Baum für jedes geborene Kind“ umzusetzen, wird die CSU-Stadtratsfraktion 20.000,- Euro an Haushaltsmitteln für den städtischen Haushalt 2020 beantragen. „Bei den Haushaltsberatungen wird sich dann zeigen, wie wichtig den anderen Fraktionen das Thema Bäume und Klima konkret ist,“ sagte der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dr. Helmut Müller. Müller ist zuversichtlich, dass sich im Stadtrat eine Mehrheit für den CSU-Vorschlag finden lassen wird. Müller regte an, dass doch auch der Landkreis Bamberg ebenfalls einen Baum für jedes neu geborene Kind aus dem Landkreis Bamberg pflanzen könnte.

von Redaktion