Kinderhäuser als Modell für die Zukunft

CSU-Kandidat Lange spricht sich für Kinderhäuser als Modell für die Zukunft aus.

In der Debatte um die Verbesserung der Betreuungsangebote für Kinder und Familien in Bamberg spricht sich der Oberbürgermeisterkandidat der Union, Christian Lange, für ganzheitliche Ansätze aus. An Stelle die Fragen der Betreuung von Krippen- und Kindergartenkinder getrennt von denen für Schulkindern zu diskutieren, plädiert der Vorsitzende der Sozialsenate des Bamberger Stadtrates dafür aus, bei künftigen Neubau- oder Erweiterungsprojekten „Kinderhäuser“ zum Ziel der Neuplanung zu machen.

Konkret sieht Lange eine Chance, bei den Neubauvorhaben auf dem Areal des Ochsenangers in Gaustadt sowie auf der Lagarde-Kaserne im Bamberger Osten ganzheitliche Modelle für alle Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren zu entwickeln. Gerade auf der Lagardekaserne sei dieser Ansatz deshalb erforderlich, weil einerseits die Anzahl der Schulkinder an der Heidelsteig- sowie der Rupprechtschule in den nächsten Jahren erfreulicher Weise weiter anwachsen werde und andererseits durch die Modernisierung des Jean-Paul-Kindergartens in der Hegelstraße mittelfristig Schulkindbetreuungsplätze wegfielen.

Ich wiederhole daher meine Anregung, in Gaustadt sowie im Bamberger Osten an beiden Standorten ganze Kinderhäuser zu entwickeln.

Christian Lange

Ebenso schlug der 47-jährige Familienvater vor, dort, wo eine langfristige Lösung zwar angedacht, aber kurzfristig vielleicht eher nicht umsetzbar sei, wie in der NATO-Siedlung in Bamberg-Ost, vom Grundsatz abzurücken, nicht in Übergangslösungen zu investieren. „Wenn wir sehen, dass ein hoher Bedarf, wie in der NATO-Siedlung, besteht, wir aber voraussichtlich nach Einschätzung des Fachreferates erst nach der Auflösung der Flüchtlingseinrichtung zu einem Kinderhaus vor Ort kommen könnte, meine ich, dass wir hier Übergangslösungen suchen müssen,“ sagte Lange. Der Oberbürgermeisterkandidat der Union setzt nun auf die Gespräche, die die Verwaltung auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion mit AWO und Stadtbau mit dem Ziel führen solle, eine solche Übergangslösung zu finden. Diese werden bald im Stadtrat Gegenstand der Beratungen sein.

Der Oberbürgermeisterkandidat der Union lud deshalb alle Eltern und Träger von Kindertageseinrichtungen zum Kita-Gipfel der Union ein, den die CSU am Mittwoch, 17. Juli 2019, um 19.00 Uhr im Tourismus- und Kongresservice stattfinde. Dort wolle sich die Union direkt mit den Betroffenen und Interessierten austauschen, um Schlussfolgerungen für ihr politisches Handeln zu ziehen. „Gerade als Vater eines knapp vierjährigen Sohnes und Vertreter der jungen Generationen erlebe ich jeden Tag, vor welche große Herausforderungen Eltern und Alleinerziehende stehen, wenn sie händeringend ein Betreuungsangebot für ihre Kinder suchen. Ich will mich deshalb besonders für sie einsetzen,“ sagte Lange.

von Redaktion