Lange wirbt für christliche Gräberkultur an Allerheiligen

Kurz vor den christlichen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen wirbt der CSU-Bewerber für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, für die christliche Begräbnis- und Erinnerungskultur.

„Ich lade alle Bambergerinnen und Bamberger dazu ein, die christlichen Feiertage Allerheiligen und Allerseelen dazu zu nutzen, die Gräber auf unseren Friedhöfen zu besuchen, sich der Verstorbenen zu erinnern und sich für den Erhalt der christlichen Begräbnis- und Erinnerungskultur einzusetzen“, sagte Lange, der selbst habilitierter katholischer Theologe ist.

Anlass für Langes Appell an die Bamberger Bevölkerung sind einerseits der Rückgang der Erdbestattungen sowie der Verlängerungen on Erdgräbern, unter denen die städtischen Friedhöfe leiden, andererseits Überlegungen, abseits der städtischen Friedhöfe neue Bestattungsformen wie Friedwäler in Bamberg einzuführen. „An Stelle die Friedhöfe immer weiter zu schwächen und damit Arbeitsplätze der Friedhofsgärtner, von Steinmetzen oder Blumenhändlern zu gefährden sowie die christliche Erinnerungskultur auszuhöhlen, meine ich, wir sollten uns lieber überlegen, wie wir die Friedhöfe wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken und gemeinsam - auch durch neue Bestattungsformen auf den städtischen Friedhöfen - stabilisieren“, sagte Lange. 

Der CSU-Kandidat kündigte daher an, dass er im Falle seiner Wahl eine neue Initiative für die städtischen Friedhöfe starten werde. Er will dazu an Impulse anknüpfen, die er als Friedhofsreferent der Stadt in den letzten Jahren bereits angestoßen hat. Dazu zählt für Lange beispielsweise eine Überarbeitung der städtischen Friedhofssatzung mit dem Ziel, Grabverlängerungen durch eine Flexibilisierung der Verlängerungszeiten, Nachlässe für sozial Bedürftige oder Ratenzahlungen attraktiver zu machen. Der CSU-Bewerber plädiert für eine Möglichkeit, dass sich Familien bereits frühzeitig über langfristige Ansparmodelle die Pflege eines Erdgrabes durch das städtische Friedhofsamt in Verbindung mit den Friedhofsgärtner für die Laufzeit des Grabes verabreden können. Schließlich will Lange den städtischen Friedhöfen mehr Haushaltsmittel zur Verfügung stellen, damit die Wege auf den städtischen Friedhöfen in den nächsten Jahren weiter ausgebessert werden können. „Gerade an Allerheiligen und Allerseelen werbe ich um Unterstützung für meine Initiative für eine Stärkung der christlichen Bestattungsformen- und Erinnerungskultur“, sagte Lange.

von Redaktion