Langes Dienstag im Vereinsheim des 1.FC 1912

Die Gesprächsrunde mit dem Oberbürgermeisterkandidaten Christian Lange entwickelt sich auch in Bamberg-Ost zu einer feststehenden Institution, wo Bürger im lockeren Gespräch mehr erfahren können über  Person und Programm. Dieses Mal moderierte Stadtrat Andi Dechant durch die zwei Stunden, die im Flug vergingen. 

Der Kandidat

Es ist erfreulich, dass Christian Lange uns allen ausführlich über seinen bisherigen Werdegang, seine Bamberger Wurzeln als Enkel einer Gärtnerdynastie, seine vielfältigen Studienabschlüsse und seine Liebe zu Frau und Söhnchen  berichtet. Es ist einer zum Anfassen, einer von uns.

Das Programm

Christian Lange will im Wahlkampf nichts versprechen, was er nicht halten kann. Kompetent berichtet er über das gerade entstehende Programm mit den Kernpunkten Familie, Bildung, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Die Sorgen unserer Bürger

Dann bei Fragen, die den Stadtteil betreffen, wagen sich die Anwesenden aus der Deckung. Es geht um die Sperrung der Unterführungen für den motorisierten Individualverkehr, die von allen abgelehnt werden, die aber die Grünen ins Spiel bringen. Dazu laufen Unterschriftsaktionen der Ortsverbände Wunderburg und Ost. Es geht um die angebliche Bevorzugung des FC Eintracht  Bamberg gegenüber anderen Sportvereinen. Es geht um fehlende Kurzzeitpflegeplätze für Senioren, aber auch um in der Vergangenheit ausgebliebene Schulhaussanierungen, die seit der Verantwortlichkeit von Lange als 2. Bürgermeister nun doch zügig in Angriff genommen worden sind. Es geht aber auch um die Wirtschaft, wo es an Gewerbeflächen mangelt, wo Wirtschaftsfeindlichkeit Wachstum verhindert, wo Bosch und weitere Autozulieferer in der Klemme stecken, weil das System von jetzt auf gleich umgebaut werden soll. Es geht um die Zukunft der MUNA und vor allem um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien mit Kindern, für Alleinerziehende, für Rentner. Es geht um die Freigabe der AEO und die Möglichkeiten dadurch. Es geht auch um die Schaffung einer kulturellen Begegnungsstätte auf der ehemaligen Lagardekaserne. Es geht um Kita-Plätze. Und nicht zuletzt um unseren Volkspark, der bald Geburtstag feiert.

Quelle: privat

Die besondere Beziehung zu unserem Stadtteil

Bamberg-Ost – der spannendste Stadtteil derweil mit einem riesigen Potenzial für eine positive Stadtentwicklung. Die Chancen stehen gut dafür, wenn der Oberbürgermeisterkandidat sich selbst mit Bamberg-Ost identifiziert. Christian Lange tut dies. Er hat lange Jahre hier gelebt. Die Konkurrenten können das nicht vorweisen. Bamberg-Ost, der gefühlt benachteiligte Stadtteil verdient mehr Aufmerksamkeit.

Und Christian Lange weiss darum. Er kämpft für Verbesserungen. Bei der Verkehrsführung etwa. Bei der Förderung der ansässigen Sportvereine. Bei der Pflanzung vieler neuer Bäume. Bei der Förderung von Wohneigentum. Bei der Planung der Konversionsfläche als Platz für Wohnraum, Gewerbe und Kultur. Bei der Errichtung neuer Bildungseinrichtungen und der Sanierung der alten. Bei der Setzung von neuen Wirtschaftsimpulsen etwa durch die Einführung eines Katasters für gewerbliche Flächen, das auch private Eigentümer umfasst. Er kann noch besser als der Amtsinhaber sich in München für unser Bamberg einsetzen. Er zeigt Verantwortung für die Stadtgesellschaft und braucht dafür keinen Glanz und Glimmer, keine teure Selbstinszenierung.

Christian Lange ist authentisch, ist aufrichtig. Unser Ortsverband steht deshalb voll und ganz hinter ihm.

Ich lade alle Bürger ein, sich selbst ein Bild zu machen bei den nächsten Gesprächsrunden.

Verfasserin: Gabriele Seidl
Ortsvorsitzende der CSU Bamberg-Ost