Lockere Atmosphäre und gute Gespräche

Erster „Langes Dienstag“ auf dem Spezi-Keller kam gut an.

„Es gab gute Gespräche in lockerer Atmosphäre mit klaren Aussagen!“ Dieses Fazit zog ein Teilnehmer des ersten „Langes Dienstag“ am Dienstagabend auf dem Spezialkeller. Unter diesem Format hatte der Kandidat der Union für die Oberbürgermeisterwahl, Dr. Christian Lange, zum direkten Gespräch und Austausch eingeladen; und rund 40 Bürgerinnen und Bürger hatten das Angebot trotz den heißen Temperaturen angenommen.

Der inhaltliche Austausch konzentrierte sich in erster Linie auf Fragen der Bamberger Kulturpolitik - was angesichts der Tatsache, dass der Bamberger Unternehmer und „Kasperl“, Florian Herrnleben, den Austausch eröffnete, wenig überraschte. Dieser forderte dabei dazu auf, die so genannte „freie Theaterszene“ im Vergleich zum budgetierten ETA-Hoffmann-Theater der Stadt finanziell besser zu unterstützen - und lief mit diesem Anliegen offene Türen sowohl bei Lange, dem Kulturreferenten der Stadt, als auch dem CSU-Fraktionsvorsitzenden, Dr. Helmut Müller, ein. Dieser sagte zu, dass sich die Union bei den Beratungen für den städtischen Haushalt für das Jahr 2020 dafür einsetzen werde, den bisherigen Zuschuss der Stadt für Kulturveranstaltungen in der ehemaligen Alten Seilerei in einen eigenen Zuschuss für die „freie Theaterszene“ umzuwandeln.

Lange selbst machte klar, dass er im Falle seiner Wahl zum Oberbürgermeister die Umsetzung zweier wichtiger Kulturprojekte zur „Chefsache“ machen werde: Die Umwandlung des ehemaligen Kesselhauses des Alten Krankenhauses an der Regnitz in ein städtisches Kulturzentrum sowie die Einrichtung eines Kulturquartiers auf der Lagarde Kaserne im Bamberger Osten, konkret zwischen der ehemaligen Post- und der Reithalle auf der ehemaligen US-Kaserne. Er werde für beide Vorhaben im Bamberger Stadtrat um Zustimmung werben, sagte der Unionskandidat.

Auf die finanzielle Machbarkeit dieser Projekte angesprochen, führte Lange aus, dass die Grundlage für alle städtischen Investitionen in die kulturelle und soziale Entwicklung in der Stadt die langfristige Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt sei. Es greife zu kurz, so der Unionskandidat, wenn nur einseitig immer neue Vorhaben in die Diskussion geworfen würden, ohne dass klar sei, wie diese auch finanziert werden könnten. Grundlage für diese Zukunftsinvestitionen sei die Unterstützung der Bamberger Wirtschaft, die neben der konstruktiven Begleitung durch die Stadt und ihre Verwaltung insbesondere auch Gewerbeflächen benötige.

Ich werbe als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl daher dafür, Ökologie und Ökonomie zusammenzuführen und beide wichtigen Aspekte der Zukunftsentwicklung gleichermaßen zu bedenken.

Christian Lange

Am kommenden Dienstag lädt Lange um 19.00 Uhr in das Vereinsheim des FC Wacker im Bamberger Norden. Neben dem Unternehmer Wolfgang Heim werden dann Vertreter aus dem Bamberger Sportleben wie der ehemalige Fußballprofi Frank Nietzsche oder der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Wolfgang Reichmann, anwesend sein.

von Redaktion