Schwerpunkt bei Kitas und Schulen

Angesichts der jüngst entflammten Debatte um eine 15 Millionen Euro umfassende Förderung einer Sanierung des Rathauses am Maxplatz wiederholt die CSU, dass ihr finanzpolitischer Schwerpunkt auf dem Ausbau von Kitas und Schulen liegt.

Dies betonten am Sonntag der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2020, Dr. Christian Lange, und die Spitzenkandidatin der CSU für die Stadtratswahl, Stadträtin Anne Rudel, in einer Erklärung gegenüber den Medien.  „Wir werden in der neuen Wahlperiode einen ganz entschiedenen Schwerpunkt auf die Förderung unserer Familien durch den Ausbau eines angemessenen Ganztagesangebotes für alle Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren sowie die Sanierung unserer Schulen legen,“ bekräftigten Rudel und Lange.

In Bezug auf den Kita-Ausbau unterstützte die CSU-Spitzenkandidatin für die Stadtratswahl, Anne Rudel, den Vorschlag von Christian Lange, nach der Stadtratswahl in der Stadtverwaltung eine effiziente und schlagkräftige Einheit zu bilden, welche den Ausbau eines angemessenen Ganztagesangebots für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 10 Jahren angehen solle. Dazu kündigte die CSU-Spitzenkandidatin an, dass die CSU sich auch für temporäre Lösungen bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen einsetzen werde, beispielsweise in der NATO-Siedlung in Bamberg-Ost. „Wer die Verzweiflung von Eltern, die um einen Betreuungsplatz für ihr Kind kämpfen, erlebt, der weiß, dass wir hier noch viel mehr tun müssen in den kommenden sechs Jahren. Die CSU wird sich mit aller Kraft für Kinder und Familien stark machen“, sagte Rudel.

Hinsichtlich der Sanierung der Bamberger Grund- und Mittelschulen führte der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, aus, dass sich die Stadt Bamberg hier auf den ersten Metern eines langen Weges befinde. Seit er Verantwortung für Schule und Bildung trage, seien, wie der Finanzreferat jüngst in einer gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Schulsenats des Bamberger Stadtrats dargelegt habe, 95 Mio Euro in die Sanierung der Schulen geflossen. Die Martinschule sei aus diesen Mitteln generalsaniert und das Schulhaus Bug teilsaniert worden. Weitere Teilsanierungen liefen an der Gangolfschule und an der Hainschule. Für die erforderlichen Maßnahmen an der Luitpoldschule liege eine Förderzusage vor. In Bezug auf die vom Stadtrat beschlossene Generalsanierung der Trimbergschule hätten die Verhandlungen mit der Regierung von Oberfranken noch nicht zu einer angemessenen Anerkennung von erforderlichen Schulräumen geführt. Die Verwaltung arbeite aber mit Hochdruck an einer raschen Einigung. Dazu liefen die Sonderprogramme für Sanitäranlagen, Inklusion, Verbesserung der Akustik und Ganztagesbetreuung. „Diese Beispiele zeigen, dass in den letzten Jahren viel investiert worden ist. Aber wir sind halt erst auf den ersten Metern eines langen Weges. Als neuer Oberbürgermeister will ich deshalb den Weg der Schaffung von bestmöglichen Lehr- und Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte zu meinem Schwerpunktthema machen,“ bekräftigte Lange.

Der CSU-Kandidat wies darauf hin, dass es in der Entscheidung des Stadtrats stehe, in den kommenden Haushaltsberatungen die finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass an der Rupprecht-, der Heidelsteig-, der Trimberg-, der Erlöserschule und an der Grundschule in Gaustadt räumliche Erweiterungen greifen könnten, die dringend notwendig seien, um die wachsende Nachfrage nach Ganztagesbetreuungsplätzen bedienen zu können. „Für mich genießen unsere Kinder höchste Priorität. Deshalb werbe ich beim Stadtrat um Zustimmung zu diesen Vorhaben“, sagte Lange.

von Redaktion